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Eine heiße Sommerbriese hauchte über jesolos Strand, die Sonne heizte den weißen Sand noch mehr auf und die Wellen brachen sich sanft an den Stegen als er noch einmal die Ausübungsbestätigung für Lehramt in den Fächer GW und PP am Lienzer BORG ansah. Der Anblick zauberte erneut ein sanftes und befriedigtes Lächeln auf sein Gesicht. Wie lange hatte er darauf gewartet, diesen Augenblick herbeigeträumt an dem sein Leben in seinem geliebten Osttirol einen Neuanfang erfahren sollte? Er legte den Brief wieder beiseite und wandte sich den Sonnenstrahlen zu, die langsam aber sicher seine Haut bräunten. Ende August war es in Jesolo am schwülsten, und dies war auch für ihn die beste Zeit um dort zu sein, schließlich begann in bereits 2 Wochen die Schule, und darauf sollte er sich ja auch noch vorbereiten. Die Tage vergingen wie im Fluge und schließlich war der Tag gekommen, an dem er die Rückreise antrat, doch diesmal nicht zurück ins Elternhaus, sondern in seine neue Wohnung in Lienz, in eine neue Zukunft . . .

Während der Autofahrt dachte er viel über seine Vergangenheit nach, über all die Erfahrungen die er im laufe der Zeit gemacht hatte, sowohl die erfreulichen, als aber leider auch die bitteren. Seine Gedanken schossen vom einem zum anderen, doch nach einer Weile dachte er für sich selbst: „Das Alles ist jetzt vorbei, die Zukunft hat soeben erst begonnen.“ Er setzte die Fahrt fort, und während das Meer in seinem Rückspiegel allmählich verschwand, begannen sich in der Ferne schon die Umrisse der Berge abzuzeichnen. Die Fahrt dauerte nicht lang, bis er endlich in Lienz war. Er stellte das Auto ab und nachdem er die Koffer mit sich in die Wohnung trug, ging er langsam und bedächtig hinaus auf seinen Balkon und sah auf die schöne Stadt hinaus. Seine Wohnung befand sich im dritten Stock mit Blick vom Geimberg hinunter. Sie war noch recht spärlich eingerichtet, im Schlafzimmer befand sich ein sehr bequemes Doppelbett, ein Kleiderschrank und ein kleines Kästchen, alles aus hellem Fichtenholz. Die Bettwäsche war rot bis orange mit chinesischen Schriftzeichen und roch nach Armani White. Im Arbeitszimmer befand sich ein großer Schreibtisch mit seinem PC den er bereits seit vielen Jahren besitzt und ein großes Bücherregal, mit Lexika, psychologischen Abhandlungen von den verschiedensten Autoren, geographische und wirtschaftliche Abhandlungen und dem Gesamtwerk von Nietzsche und Freud. In der geräumigen Küche befanden sich die nötigsten Küchengeräte und außer einem Tisch mit 2 Sesseln, einer Couch, einem Fernseher und einer Stereoanlage befand sich im Wohnzimmer nicht mehr viel . . .

Er nahm noch einen letzten Zug bevor er die Zigarette im Aschenbecher ausdämpfte. Mit einem „So, jetzt aber an die Arbeit“ stand er von seinem Sessel auf und begab sich in sein Arbeitszimmer. Er begann seinen Stundenplan zu studieren und bemerkte, dass er die 7b sowohl in Psychologie als ach in Geographie unterrichten werde. Montags hat er bis 3 Uhr Unterricht, dienstags und mittwochs bis 12 und am Freitag nur bis 10 Uhr. Donnerstag war sein freier Tag. Er begann Den Lehrplan durchzugehen und vertiefte sich in seine Bücher bis spät in die Nacht. Sein Kopf war voll gestopft mit allen Möglichen Dingen die für den Unterricht von großen Wert sein würden, als er gegen Mitternacht endlich ins Bett fiel.




. . . wird fortgesetzt . . .




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